'Bei Dortmund sind zu viele Backstreet Boys'

Schinkels über den BVB

'Bei Dortmund sind zu viele Backstreet Boys'

Frenkie Schinkels sieht wenig Chancen, dass der BVB die Bayern nächste Saison ernsthaft fordern kann.

Die Bayern stehen vor dem achten Meistertitel in Serie. Mt einem Sieg gegen Bremen (DI ab 20:30 im Live-Ticker auf Sport24) ist der Titel fix. Der BVB wird wohl erneut Zweiter werden, trotz unglaublicher Offensiv-Power und starken Spielern in ihren Reihen.

Doch können die Dortmunder Bayern nächstes Jahr gefährlich werden? Mit den Jungstars Jadon Sancho und Erling Haaland, aber auch arrivierten Kickern wie Mats Hummels, Emre Can, Marko Reus scheint der Kader ausbalanciert zu sein. Frenkie Schinkels im Sport24-Podcast dazu: "Ich habe das Gefühl, dass bei Dortmund zu viele Backstreet Boys sind. Das ist bei Dortmund immer das Problem gewesen, mit Götze, Reus, Aubameyang, die fahren alle mit Lamborghinis, die haben alle Frauen, die sind öfter in der Zeitung als die Spieler, weil sie Models sind (...) Die müssen sich mehr darauf konzentrieren Titel zu gewinnen, das ist bei Bayern anders."

Hoffnungen könnte dem BVB Haaland machen: "Natürlich der coole Norweger bringt schon ein anderes Klima rein, bringt mehr Disziplin hinein."  Womöglich braucht es auch einen neuen Trainer. Das sieht Schinkels ähnlich wie die meisten BVB-Fans: "Da gehört ein Trainer a la Hansi Flick hin, der ein Freund ist, die Spieler aber auch zurecht weisen kann." Und Schinkels hat da auch schon eine Vorstellung und bringt den Salzburg-Coach bei den Schwarz-Gelben ins Spiel. "Da kann ich mir vorstellen, dass da einmal der Jesse Marsch eine gute Nummer wäre."

"Die Idee gefällt mir, ich kenne Marsch sehr gut von Österreich her, er kann unheimlich gut mit Spielern umgehen. (...) Das hat nichts mit Lucien Favre zu tun, den schätze ich, aber Marsch ist schon ein anderes Kaliber. In der heutigen Zeit kommt so einer sehr gut an bei den heutigen Spielern."

Den gesamten Podcast vom 15. Juni HIER zum Anhören