BVB-Boss Watzke mit Verzicht auf Gehalts-Drittel

Vorbildhaft

BVB-Boss Watzke mit Verzicht auf Gehalts-Drittel

Hans Joachim Watzke, Geschäftsführer bei Borussia Dortmund, möchte seinem Club ein wenig finanziellen Druck nehmen.

Laut dem deutschen Sport-Magazin "Kicker" will BVB- Boss Hans Joachim Watzke in der Corona-Krise voranschreiten und auf ein Drittel seines Gehalts verzichten. Mit dieser Maßnahme soll Borussia Dortmund finanziell entlastet werden bis der Club wieder Einnahmen einstreichen kann.

Neben Watzke sollen auch Jogi Löw (Trainer der deutschen Nationalmannschaft) und Oliver Bierhoff (DFB-Direktor) vorhaben Teile ihres Gehalts abzutreten. Damit reagieren die Fußball-Chefs auf den Vorschlag des Bayrischen Ministerpräsidents Markus Söder, der Spieler zu Solidaritätsbekundungen gegenüber ihrer Clubs aufrief.

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"Viele Akteure müssen ihren Beitrag leisten"

Auch der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Alfons Hörmann, äußerte sich zu dieser Thematik. Seiner Meinung nach sollte ein Solidaritätsfonds für Topverdiener im Profisport eingeführt werden. „Was Markus Söder gesagt hat, ist das, was viele Menschen denken“, so Christian Seifert, der Boss der Deutschen Fußballligen (DFL). Er wisse „von Klubs, die längst mit ihren Spielern darüber sprechen und vielleicht schon umgesetzt haben. Viele Akteure müssen ihren Beitrag leisten.“

"Aki" Watzke vom BVB macht nun den ersten Schritt.