Nach Pleite hagelt es Kritik an Alaba

"Defensive nicht im Griff"

Nach Pleite hagelt es Kritik an Alaba

Nach der überraschenden 1:4-Pleite gegen Hoffenheim schießen sich die deutschen Medien auf Alaba ein.

Die TSG Hoffenheim hat dem FC Bayern München die erste Niederlage des Jahres zugefügt. In der deutschen Fußball-Bundesliga gewannen die Gastgeber am Sonntag gegen den Rekordmeister 4:1. Ermin Bicakcic (16.), der Ex-Salzburger Munas Dabbur (24.) sowie Andrej Kramaric (77., 92./Elfmeter) erzielten die Tore für Hoffenheim mit den ÖFB-Profis Stefan Posch und Christoph Baumgartner. Für die Bayern, bei denen David Alaba durchspielte, traf Joshua Kimmich (36.).

Die Leistung von Alaba wurde durchgehend als schlecht bewertet. Die "Bild" gab dem ÖFB-Stargleich mal die Note 5. Begründung: "Der Abwehrchef hatte seine Defensive überhaupt nicht im Griff, vor allem das Abseits-Stellen funktionierte nicht!" Allerdings bekam nicht nur Alaba, sondern auch Keeper Manuel Neuer, Corentin Tolisso, Serge Gnabry, Joshua Zirkzee und Jerome Boateng die schlechteste Note. Letzterer "hatte wie Alaba reichlich Probleme gegen die giftigen Hoffenheimer Angreifer, kam oft nicht hinterher", so das Urteil.

Auch die Münchner Tageszeitung sah keinen guten Alaba an dem Tag. Das harte Urteil: "Alaba konnte für keinerlei Stabilität in der Defensivreihe sorgen!" Der aufgelegte Elfmeter: Der Poker um seinen Vertrag hemmt Alaba und beeinflusst seine Leistung. Das kommt nicht gut in der deutschen Medienlandschaft.