Thuram setzt mit Tor-Jubel Zeichen gegen Rassismus

Bei Gladbach-Spiel gegen Union

Thuram setzt mit Tor-Jubel Zeichen gegen Rassismus

Gladbach-Torschütze Marcus Thuram hat mit seinem Tor-Jubel gegen Union Berlin ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt.

Während der Corona-Zeit sind ausgelassene Jubel nicht erlaubt. "Ellbogen-Checks" mit den Mannschaftskollegen stehen an der Tagesordnung. Nach dem Tor gegen Union Berlin jubelte Thuram mit seinen Teamkollegen eher er zu Boden kniete.

Ganz im Stile von Ex-NFL-Quarterback Colin Kaepernick, der mit seinem Abknien bei der US-Hymne eine weltweite Bewegung gegen Rassismus auslöste, ging auch der 22-jährige Franzose aus politischem Protest in die Knie.

 

 

Der aktuelle Anlass ist bekanntlich ein trauriger. Der Afroamerikaner George Floyd wurde bei einem Polizeieinsatz in Minneapolis getötet, nachdem ein weißer Polizist auf seinem Hals und Nacken kniete. Der von Passanten gefilmte Vorfall sorgt für Massen-Proteste in den USA und erschüttert die Welt.