Präsident ehrt DFB-Weltmeister

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Präsident ehrt DFB-Weltmeister

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Deutschlands Weltmeister wurden in Berlinz für Erfolg ausgezeichnet.

Eine Auszeichnung in Form des Silbernen Lorbeerblattes gab es für 21 der 23 DFB-Weltmeister am Montag von Deutschlands Bundespräsident Joachim Gauck. 25 Jahre nach dem Mauerfall hob Gauck bei der Ehrung in Berlin die historische Bedeutung des insgesamt vierten Titelgewinns der DFB-Auswahl in Brasilien besonders hervor. "Zum ersten Mal ist das wiedervereinigte Deutschland Weltmeister geworden", sagte das Staatsoberhaupt in seiner politisch gefärbten Ansprache. An der Ehrung nahm auch FIFA-Präsident Joseph Blatter teil.

Am Abend waren Ex-Kapitän Philipp Lahm und Co. in Berlin auch Ehrengäste bei der Premiere des WM-Films "Die Mannschaft". Zuvor erhielten sie von Blatter das offizielle WM-Abzeichen.

Reus fehlt gegen Gibraltar und Spanien
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss im EM-Qualifikationsspiel gegen Gibraltar in Nürnberg am Freitag sowie im Testspiel gegen Spanien in Vigo am Dienstag auch auf Marco Reus verzichten. Der Offensivspieler des deutschen Vizemeisters Borussia Dortmund zog sich am Sonntag beim 1:0-Sieg gegen Mönchengladbach eine Bänder- und Sehnenzerrung sowie ein Knochenödem im linken Sprunggelenk zu.

Nach der Länderspielpause soll der 25-Jährige, der schon die WM wegen einer Verletzung verpasst hatte, aber wieder einsatzfähig sein. Zuvor hatte auch schon Chelseas Andre Schürrle seine Teilnahme am Länderspieldoppel abgesagt. Ohnehin noch nicht einsatzbereit sind nach längeren Verletzungspausen der Münchner Bastian Schweinsteiger und Arsenals Mesut Özil. Schalkes Julian Draxler laboriert derzeit an einer Oberschenkel-Blessur und kann in diesem Jahr kein Spiel mehr bestreiten.

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