Große Sorge um den ehemaligen Bayern-Spieler James Rodríguez: Der kolumbianische Verband bestätigte, dass der 34-Jährige drei Tage im Krankenhaus verbringen musste. Grund war eine schwere Dehydration.
Der kolumbianische Fußballverband (FCF) teilte am Donnerstag mit, dass Nationalspieler James Rodríguez aufgrund einer starken Dehydration ärztlich behandelt wurde.
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Die Symptome traten am Montag auf, einen Tag nach dem Freundschaftsspiel gegen Frankreich in Maryland, das Kolumbien mit 1:3 verlor. James war in dieser Partie nach etwa einer Stunde ausgewechselt worden.
72 Stunden im Krankenhaus
Nach Rücksprache mit einem medizinischen Zentrum im US-Bundesstaat Minnesota wurde der Mittelfeldspieler für 72 Stunden stationär aufgenommen. Laut Verbandsstatement handelte es sich um eine „präventive Behandlung und Überwachung“. Wichtig war den Verantwortlichen dabei die Klarstellung, dass die Situation nicht mit einer sportbedingten Verletzung zusammenhängt. James steht seit dieser Saison beim MLS-Klub Minnesota United unter Vertrag.
Kritik an Nationaltrainer Lorenzo
Obwohl James, der von 2017 bis 2019 beim FC Bayern unter Vertrag stand, sich laut FCF auf dem Weg der Besserung befindet, bleibt die Kritik laut. Nationaltrainer Nestor Lorenzo steht unter Druck, da er dem 34-Jährigen trotz mangelnder Spielpraxis weiterhin eine tragende Rolle zuschreibt. Für seinen neuen Klub Minnesota kam James bisher erst in zwei Partien als Joker zum Einsatz.
Bangen vor der Weltmeisterschaft
Der Vorfall heizt die Diskussionen über den Fitnesszustand des WM-Torschützenkönigs von 2014 weiter an. In knapp zwei Monaten startet das Turnier in Kanada, den USA und Mexiko. Kolumbien trifft in der Gruppenphase auf Usbekistan, die Demokratische Republik Kongo und Portugal.