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Unglaublich

Manninger "Italiens bester Goalie"

Italienische Medien heben ÖFB-Teamtorhüter in ungeahnte Höhen. "Niemand hat Besseres geleistet!"

Italienische Medien krönen den österreichischen Fußball-Teamtorhüter Alexander Manninger bei Juventus Turin zum besten Torhüter der Serie A. Manninger, der seit Anfang Oktober als Ersatz für den verletzten Star Gianluigi Buffon im Juve-Tor überzeugt, ist der Torhüter mit den wenigsten Gegentreffern in der italienischen Topliga. In 15 Spielen hat er nur 10 Tore einstecken müssen, was 0,66 Toren pro Partie entspricht.

"In der Serie A hat niemand Besseres geleistet", kommentierte die italienische Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport" am Montag nach dem 1:0-Sieg von Juventus gegen Siena. Ab Mittwoch muss Manninger wahrscheinlich dennoch dem wiedergenesenen Buffon den Vortritt lassen. Buffon hatte ursprünglich schon am Sonntag sein Comeback eingeplant, dieses allerdings um ein paar Tage verschoben.

2er-Rolle
Enttäuscht ist der 32-fache ÖFB-Teamgoalie deshalb aber nicht. "Natürlich will jeder zum Einsatz kommen. Doch es freut mich, dass Buffon wieder spielen kann. Ich bin stolz, mit dem besten Torhüter der Welt und bei Juve zu spielen", meinte Manninger.

Manninger bleibt "bereit"
Der Salzburger war im August von den Turinern als klare Nummer zwei geholt worden, das Verletzungspech des Standard-Torhüters brachte ihm allerdings die Chance, sich intensiv zu beweisen. "Ich habe bei Juve mehr Chancen gehabt, als ich erwartet hätte. Die Saison ist noch lang, es wird noch andere Gelegenheiten geben, man muss immer bereit sein", so Manninger nach Angaben der Turiner Tageszeitung "Tuttosport" (Montagausgabe).

Dank vom Coach
Auch Juventus-Trainer Claudio Ranieri lobte den 31-Jährigen. "Manninger war wirklich ein spektakulärer Ersatz von Buffon. Er hat uns Sicherheit und Ruhe gegeben. Mit ihm haben wir sehr wenige Tore kassiert. Ich danke ihm für seine Leistung. Wir haben mit ihm eine gute Wahl getroffen. Er ist die Nummer zwei, nur weil er bei Juve spielt, wo es die Nummer eins Buffon gibt", erklärte Ranieri.