Nach Heimpleite: Fan-Aufstand gegen Rapid

0:1 gegen Altach

Nach Heimpleite: Fan-Aufstand gegen Rapid

So schlecht sind die Hütteldorfer seit 22 Jahren nicht mehr gestartet.

Erst ein Sieg aus fünf Spielen, nur fünf Punkte. Rapid hat den erhofften Befreiungsschlag gegen Altach verpasst. Nach dem 0:1 gegen den Aufsteiger brennt der Hut. "Wir sind mit dem Start natürlich nicht zufrieden", gibt Sportdirektor Andreas Müller zu, "aber das Wort Krise wäre zu viel." Was an der Unzufriedenheit der Fans nichts ändert!

Pfeifkonzert im Happel - Rapid-Fans sind sauer

Pfiffe im Happel-Stadion. Als sich die Spieler nach der Pleite vom Anhang verabschieden wollen, wenden sich die Fans ab. Die Stimmung droht zu kippen. Und das vor der Hammerwoche. Am Donnerstag geht es im Europa-League-Play-off gegen Helsinki. Am Sonntag wartet das Derby gegen die Austria!

"Es ist frustrierend. Jetzt müssen wir schauen, dass wir wieder in die Spur kommen", weiß Louis Schaub. Er gilt als große Hoffnung - kann diese aber derzeit überhaupt nicht erfüllen. Rapid tritt meist dominant auf, schießt aber keine Tore. "Wir haben zu wenig Mittel, um vorne durchzubrechen und die wenigen Chancen haben wir nicht genützt", kennt Coach Zoran Barisic das größte Manko seiner Mannschaft.

Schlechtester Saisonstart seit 1992 ist perfekt

Dabei hat Rapid mit 62 Prozent den meisten Ballbesitz aller Bundesliga-Teams. Die magere Ausbeute: 4 Tore - weniger waren es nur 1996. Der schlechteste Saisonstart seit 1992 ist perfekt. Barisic: "Wir machen nur wenige Fehler, aber die werden eiskalt bestraft." Jetzt wartet auf Grün-Weiß die Woche der Wahrheit! (mim)