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Fink: So viel müsste der ÖFB blechen

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Heute in einer Woche soll der Nachfolger von Marcel Koller präsentiert werden.

Der Countdown läuft: Am 30. Oktober will der ÖFB den neuen Teamchef präsentieren. Nach der Grippe-Erkrankung von Peter Schöttel sollen die Sondierungsgespräche mit Vollgas weitergehen. Der Sportdirektor trifft nun Thorsten Fink.

Während der Austria-Trainer gar keinen Hehl daraus macht, die Agenden von Marcel Koller übernehmen zu wollen, hofft sein Chef auf einen Verbleib. Franz Wohlfahrt: "Ich will den Trainer nicht verlieren."

Doch klar ist: Fink ist in der Pole Position um den vakanten Posten. Mit Sturm-Coach Franco Foda und dem ehemaligen Schalke-Trainer Markus Weinzierl hat er nur zwei weitere ernstzunehmende Gegner. Am Sonntag nach der 0:1-Derby-Pleite gegen den SK Rapid gab sich Fink zugeknöpft: "Zum ÖFB werde ich nichts sagen."

Austria verlangt eine halbe Million Euro

Das Einzige, das gegen Fink spricht: Er würde eine Ablöse kosten. "Wir möchten ein hohes Schmerzensgeld. Wir haben mit ihm bis 2019 verlängert, weil wir mit ihm noch große Ziele verfolgen", erklärte Austria-Vorstand Markus Kraetschmer im Interview mit ÖSTERREICH. Die kolportierte Summe soll bei 500.000 Euro liegen.

Geld, das der heimische Fußballbund allerdings locker zahlen kann. Das Budget für 2018 wurde mit 40 Millionen Euro veranschlagt. ÖFB-Geschäftsführer Neuhold: "Wir können einen attraktiven Trainer unter Vertrag nehmen."

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