ÖFB-Nachwuchs geigt groß auf

U19 und U21

ÖFB-Nachwuchs geigt groß auf

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U21-Team gewinnt 4-Länderturnier, U19 startet EM-Quali mit Kantersieg.

Österreichs U21-Team war in der von den Gastgebern hart geführten Partie vor rund 3.000 Zuschauern die spielbestimmende Mannschaft. Nach gut einer Stunde hatte Robert Zulj die Chance auf die Führung, er traf allerdings nur die Stange (62.). Sein Rieder Clubkollege Toni Vastic machte es in der 78. Minute besser, der Stürmer traf mit einem herrlichen Weitschuss aus rund 30 Metern.

Vastic und Strebinger überragend
Vastic, der am Vortag beim 3:0 gegen Tschechien einen Treffer erzielt hatte, wurde zum besten Stürmer des Turniers gewählt, Richard Strebinger von Werder Bremen zum besten Torhüter.

Teamchef Werner Gregoritsch zeigte sich entsprechend zufrieden. "Ich bin überglücklich über den Turniersieg, der unser erklärtes Ziel war. Die Spieler haben alle Vorgaben hervorragend umgesetzt. Nun wissen wir, dass unsere Mannschaft mit den Top-Teams auf Augenhöhe ist. Dieses Selbstvertrauen ist optimal im Hinblick auf die EM-Qualifikation, die im Sommer startet", sagte Gregoritsch.

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Das österreichische U19-Fußball-Nationalteam ist am Mittwoch souverän in die Eliterunde der EM-Qualifikation gestartet. Die Auswahl von Manfred Zsak feierte in Traiskirchen gegen die Altersgenossen von Bosnien-Herzegowina einen hochverdienten 6:0-(1:0)-Sieg. Thomas Murg brachte das ÖFB-Team in Führung (28.), gegen die dezimierten Bosnier legten nach der Pause Sebastian Wimmer (52.), Marcel Sabitzer (66.), Alessandro Schöpf (70.), noch einmal Murg (77.) und Daniel Geissler (93.) nach. Im ersten Spiel des Tages hatte Frankreich in Lindabrunn gegen Schweden mit 3:0 gewonnen.

Freitag gegen Schweden
Am Freitag (18.00) ist Schweden der nächste Gegner der Österreicher, zum Abschluss am Montag (18.00) wartet gegen Frankreich das voraussichtliche "Finale" um das Ticket für die Endrunde von 20. Juli bis 1. August in Litauen. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich für die EM der besten acht U19-Teams.

Spiel wie auf schiefer Ebene
Die Österreicher starteten ausgesprochen stark. Marcel Sabitzer, der mit seinem Rapid-Kollegen Louis Schaub ein gefährliches Sturm-Duo bildete, kam in den ersten sechs Minuten gleich zu drei Großchancen, scheiterte unter anderem auch an der Stange (6.) und vergab die frühe Führung. Doch angetrieben von den beiden zentralen Mittelfeldspielern Christian Gartner (Mattersburg) und Dominik Wydra (Rapid) dominierten die Österreicher weiter.

Torlawine
In der 28. Minute auch die verdiente Führung durch Thomas Murg. Der Offensivspieler der Austria, der für den Meister zu sieben Bundesliga-Einsätzen gekommen ist, tankte sich mit einer schönen Einzelaktion in den Strafraum und schloss erfolgreich ab. Nur drei Minuten später konnte sich Daniel Bachmann, Torhüter-Legionär bei Stoke City, bei der einzigen Chance der Gäste auszeichnen.

In der zweiten Halbzeit schwächten sich die Bosnier durch eine Gelb-Rote Karte gegen Rahmanovic früh selbst (48.) - und gingen in der Folge unter. Die Österreicher spielten ihre technische Überlegenheit aus und schossen sich an die Tabellenspitze. Austria-Verteidiger Wimmer erhöhte auf 2:0 (53.), danach trafen auch Sabitzer (66.), Bayern Münchens Mittelfeldtalent Schöpf (70.) und Murg ein zweites Mal (77.), ehe Geissler vom niederländischen Club Heerenveen den Schlusspunkt setzte (93.).

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