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Bärenstark

Rapid ist wieder Titelkandidat

Nach dem sensationellen Saisonauftakt: 7 Gründe, warum Rapid sich Hoffnungen auf den Titel machen darf.

1. Die starken Neueinkäufe: Die Innenverteidiger Mario Tokic (kam von der Austria) und Jürgen Patocka (Mattersburg) sowie Mittelfeld-Ass Markus Heikkinen (Luton) haben die Defensive stabilisiert. Stürmer Fabiano (Brasilien, bereitete das 4:0 gegen Kärnten vor) kommt ebenfalls in Fahrt.

2. Der tolle Teamgeist: Bereits im vergangenen Frühjahr entwickelte sich bei Rapid ein neuer Teamgeist – am und neben dem Platz. „Jeder kämpft für den anderen“, verrät Keeper Helge Payer. „Das ist wichtig.“

3. Die genialen Spielzüge: In der Offensive läuft der Ball wie am Schnürchen: Insbesondere das kongeniale Mittelfeld-Duo Steffen Hofmann (ein Tor, drei Vorlagen) und Branko Boskovic (zwei Tore, eine Vorlage) spielen immer wieder Torchancen heraus – oder schließen diese selbst ab.

4. Die große Konkurrenz: Spätestens seit der Rückkehr der U20-Helden Jimmy Hoffer und Veli Kavlak hat (fast) niemand seinen Stammplatz sicher. Gegen Kärnten musste gar Kapitän Martin Hiden auf die Tribüne – Rotation. Dieser Druck macht den Spielern Beine.

5. Die riesige Euphorie: Selbst gegen eine „graue Maus“ wie Kärnten kamen 14.200 ins Hanappi-Stadion – an einem Mittwoch! Die Fans spüren: Heuer geht was bei Rapid. Und die Mannschaft spürt bedingungslosen Rückhalt. „Dieses Gefühl stärkt unser Selbstvertrauen ungemein“, betont Steffen Hofmann.

6. Das „Tier im Tor“: Auch wenn er bei hohen Bällen gelegentlich Schwächen zeigt: Helge Payer ist DER Rückhalt im Team. Beim 0:0 im Derby gegen die Austria rettete das „Tier im Tor“ fast allein den wichtigen Punkt.

7. Der UI-Cup: Der UI-Cup war ein Segen für Rapid – trotz der gewaltigen Zusatzbelastung. Durch die vielen Matches zu Saisonbeginn kam man schneller in Tritt als mancher Ligarivale.

Von Rolf Heßbrügge/ÖSTERREICH