Schock nach Fehlstart

Rapid Wien

Schock nach Fehlstart

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Rapid trifft’s hammerhart - Vennegoor hat Wasser im Knie. Ein Rohrkrepierer?

Hochexplosive Stimmung beim Rekordmeister nach dem 0:2 gegen Wiener Neustadt. In Salzburg muss Rapid am Sonntag unbedingt punkten. Die Voraussetzungen sind denkbar schlecht: Steffen Hofmann (30) noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte – und nun hat’s auch Jan Vennegoor of Hesselink (32) wieder erwischt.

Wasser im Knie! Trainingsverbot! Viele fragen sich: Wird der jemals fit?

Muss Pacult die Fehler der Klubführung ausbaden?
Sportdirektor Alfred Hörtnagl (44) hatte nach der Verpflichtung des Holländers noch von einem internationalen Transfercoup gesprochen. Lachhaft! Schon Ende Oktober meldete sich der Angreifer mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel ab. Verdächtig auch: Bei Hull City in England machte er nur drei Tore, kam bei seinen 31 Einsätzen 14 Mal als Joker. Hat sich Hörtnagl nicht genau informiert?

Die Fans schießen sich aber mehr auf Trainer Peter Pacult (51) ein. Unfair? ÖSTERREICH-Kolumnist und Rapid-Ikone Hans Krankl (seit gestern 58): „Pacult hat in den vergangenen Jahren tolle Arbeit geleistet. Das sollte man nicht vergessen – und man darf auch nicht alles schlecht machen, nur weil es jetzt nicht rund läuft.“ Krankl sagt auch: „Der Präsident hat viel versprochen und nichts gehalten. Ich als Trainer hätte mir das nicht bieten lassen …“

Rapid-Boss Rudolf Edlinger (70) kündigte vollmundig Verstärkungen an. Leere Worte. Krankl: „Und Pacult muss es ausbaden.“

Jetzt ist auch sogar der Europacup-Platz in Gefahr
Letzte Saison verlor Rapid den Auftakt beim LASK mit 2:4, wartete dann weitere drei Runden auf ein Erfolgserlebnis. Das darf sich nicht wiederholen, sonst wird’s auch nichts mit einem Europacup-Platz. Vom Meistertitel spricht im Moment sowieso niemand. Krankl: „Aber das kann sich rasch ändern, wenn Rapid am Sonntag in Salzburg gewinnt!“

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