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Wechsel auf Eis

Sebastian Prödl geht nicht zu Werder Bremen

Obwohl der Wechsel zu Werder Bremen nicht zustande kam, ist Prödl auf dem Sprung. Milan und Trondheim sollen interessiert sein.

Der österreichische Fußball-Teamspieler und Sturm-Graz-Verteidiger Sebastian Prödl wird laut Club-Präsident Hans Rinner definitiv nicht zu Werder Bremen wechseln. "Dieses Thema ist erledigt, wir konnten uns nicht einigen. Sebastian hatte von Bremen ein tolles Angebot, aber er versteht auch die Vereinsseite", sagte der Vereinschef und erklärte, dass der Arbeitgeber von Martin Harnik andeutete, im Winter wieder einen Versuch zu starten.

Auch Milan und Rosenborg wollen Prödl
Wenige Stunden vor Transferschluss Freitag Mitternacht waren nach den Angaben von Rinner auch noch der regierende Champions-League-Sieger AC Milan und der diesjährige Eliteliga-Teilnehmer Rosenborg Trondheim an Prödl interessiert. Dennoch sah es bis Freitagmittag eher danach aus, dass der U20-WM-Kapitän zumindest bis Winter weiterhin für Sturm spielt. "Meiner Meinung nach stehen die Chancen, dass er bei uns bleibt, 60:40", meinte Rinner, der für den Innenverteidiger eine Summe "in der Größenordnung von drei Millionen Euro" verlangt.

Nur aus wirtschaftlicher Sicht macht Wechsel für Sturm Sinn
Nach dem Zwangsausgleich vor einigen Monaten könnte Sturm das Geld aus einem möglichen Prödl-Transfer zwar gut gebrauchen, "aber auch wenn es eine wirtschaftlich richtige Entscheidung wäre, ihn herzugeben, wäre es wahrscheinlich strategisch falsch", so Rinner. Ihm liege auch das Wohl des Spielers, dem in den aktuellen Transferangelegenheiten Jürgen Werner als Berater zur Seite steht, am Herzen. "Ich habe ihm klar gemacht, dass das nicht seine letzte Option sein wird, ins Ausland zu gehen."