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Steffen Hofmann fünf lange Tage am Tropf

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Zum Zeitvertreib liest der Rapid-Kapitän Bücher und Sportmagazine.

Die nächsten vier Tage werden sicher nicht die spannendsten im Leben des Steffen Hofmann: Seit gestern liegt der Rapid-Star im Evangelischen Krankenhaus in Wien - zur fünftägigen Infusionskur gegen seine chronische Schambeinreizung (ÖSTERREICH berichtete).

"Es ging nicht mehr", erklärt der 29-Jährige, "ich habe zuletzt ständig unter Schmerzen gespielt, musste Schmerzmittel nehmen." Nun also fünf Tage Bettruhe und eine 0, 5-Liter-Infusion pro Tag! Diese soll helfen, das schmerzhafte Ödem im Schambeinknochen aufzulösen, damit Rapids "Fußballgott" schon bald wieder unbeschwert aufgeigen kann. Hofmann hofft: "Im Derby am 12. September bin ich auf jeden Fall im Einsatz." Nachsatz: "Wenn der Trainer mich aufstellt." Vier Tage darauf steigt Rapid beim FC Porto in die Europa League ein. Ist die Doppelbelastung ein Problem? Hofmann: "Nein. Ich gehe davon aus, dass die Reizung nach den Infusionen weg ist." Hoffentlich.

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