Toto Wolff und Lewis Hamilton

Fairer Verlierer

Verzichtet Mercedes auf Protest wegen Hamilton?

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Nach dem zwei Proteste abgewiesen wurden, wollte Mercedes eigentlich in Berufung gehen und das Urteil anfechten. Lewis Hamilton hat etwas dagegen.

Beim Formel-1-Finale in Abu Dhabi ging es heiß her. Max Verstappen kührte sich, auch aufgrund des Safety-Car-Einsatzes kurz vor Rennende, zum erstmaligen Weltmeister!

Mercedes legte unmittelbar nach Rennende zweimal Protest ein - beide wurden abgewiesen. "Wir waren wirklich enttäuscht, dass sie mit einem Anwalt, einem der bestbezahlten Anwälte Englands, zum letzten Rennen erschienen sind", ätzte RB-Motorsportberater Helmut Marko bei der BBC. "Wir nehmen die bestbezahlten Ingenieure mit zum Rennen, um das Maximum aus dem Auto herauszuholen. Wie sie sich nach dem Rennen verhalten haben, ist für uns nicht wirklich nachvollziehbar."

Hamilton gratulierte Verstappen

Mercedes hat bis Donnerstag Zeit, um in Berufung zu gehen. Die Silberpfeile kritisieren die Abläufe rund um die Rennfreigabe nach der letzten Safety-Car-Phase kurz vor Schluss. Lewis Hamilton soll indes Toto Wolff darum gebeten habe, auf den neuerlichen Protest zu verzichten. Wie niederländische Medien berichten, habe der Brite seinen Teamchef noch am Rennsonntag darauf angesprochen. Auch bei den Interviews nach dem Rennen blieb es dem Rekordweltmeister fern, die Schuld in der Niederlage bei anderen zu suchen. "Gratulation an Max und sein Team, es war eine unglaublich schwierige Saison", lauteten Hamiltons erste Worte. 

Der siebenfache Weltmeister habe inzwischen auch Max Verstappen Anfang der Woche per Whatsapp gratuliert. Ein weiteres Anzeichen dafür, dass Mercedes die Sache Ruhen lässt. 

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