Lauda: "F1 muss auch im ORF bleiben"

Formel 1

Lauda: "F1 muss auch im ORF bleiben"

Formel-1-Ikone wundert sich über ORF-Strategie.

Formel 1 im TV ORF-Finanzchef Richard Grasl sorgt mit seiner Idee , nach 2016 aus der Formel 1 auszusteigen, für heftige Diskussionen. Auch bei Niki Lauda. Wenn am Donnerstag in Monte Carlo wieder die Motoren aufheulen, wird Lauda für RTL analysieren. Über die Konkurrenz wundert er sich.

ÖSTERREICH: Herr Lauda, können Sie sich den ORF-Sport ohne Formel 1 vorstellen?
LAUDA: Ich habe geglaubt, ich sehe schlecht, als ich das gelesen hab. Jetzt gibt es keine Fußball-Champions-League mehr im ORF, und dann steht laut Herrn Grasl auch die Formel 1 zur Diskussion? Da darf sich der ORF nicht wundern, wenn keiner mehr einschaltet.

ÖSTERREICH: Dafür gibt es ja die Ski-Übertragungen -die sollen unangetastet bleiben.
LAUDA: Warum schauen dort alle zu? Die Ski-Übertragungen werden im ORF in einer Perfektion gemacht, dass man nur gratulieren kann. Diese Chance hat man in der Formel 1 auch. Aber anstatt den Sport attraktiv zu halten, wirft man das Geld für Imagekampagnen raus. Darüber kann ich mich richtig ärgern.

ÖSTERREICH: Was stört Sie da konkret?
LAUDA: Die aktuelle Kampagne, bei der irgendwelche Menschen gezeigt werden, ist doch völlig unnötig. Die verstehe ich nicht, sie bringt mich nicht vor den Fernseher. Mir ist ein Rätsel, wie man so verantwortungslos mit öffentlichem Geld umgehen kann.

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