Webber hält Bestrafung für "skurril"

Nach Taxifahrt

Webber hält Bestrafung für "skurril"

Australier im nächsten Rennen zehn Plätze zurückgereiht.

Formel-1-Pilot Mark Webber hat nach seiner Aufsehen erregenden Taxifahrt beim Grand Prix von Singapur mit Unverständnis und dem ihm ureigenen Humor auf seine Verwarnung reagiert. Diese bringt ihm beim kommenden Rennen in zehn Tagen in Südkorea eine Rückversetzung um zehn Startplätze ein.

Webber veröffentlichte am Dienstag im Kurznachrichtendienst Twitter eine Fotocollage, auf der frühere, zum Teil legendäre Formel-1-Mitfahrgelegenheiten zu sehen sind. "Ja, ich dachte, es wurde schon zuvor gemacht", schrieb der Australier, der sich mit Saisonende aus der Königsklasse verabschiedet.

Der Red-Bull-Pilot war am Sonntag beim Nachtrennen kurz vor Schluss mit Defekt ausgeschieden. Webber stellte seinen Boliden ab, lief aber zurück auf die Strecke und wurde von seinem Freund Fernando Alonso quasi als Anhalter zurück zur Box mitgenommen. Die Szene spielte sich allerdings unmittelbar nach einer schwer einsehbaren 90-Grad-Kurve ab.

Webber wurde den Regeln entsprechend verwarnt. Es war seine dritte Ermahnung in dieser Saison, daher muss er in Südkorea zehn Plätze zurück. Auch Alonso erhielt ein Verwarnung, für den Ferrari-Star blieb sie aber ohne Folgen. Webber hält die Bestrafungen "gelinde gesagt für skurril. Großartiger Moment, und die Fans haben es geliebt", schrieb der 37-Jährige.

© Twitter/Mark Webber