Wenigstens ein Lichtblick am "schwarzen Österreicher Samstag".
Der Sieg von Jürgen Melzer und Alex Peya gegen das Briten-Doppel gibt Energie – schließlich genossen die Murray-Brüder Heimvorteil. Bei Jürgen spielte viel Routine mit. Nicht umsonst heißt es, dass ein Sportler zwischen 28 und 32 Jahren im besten Alter ist – auch wenn die körperliche Höchstleistung nachlässt.
Das sollte auch der 21-jährigen Tamira Paszek Mut machen. Ihr Interview nach der bitteren Erstrunden-Niederlage gegen Cornet hat mich beeindruckt. Ihre Knöchelverletzung wollte sie nicht als Ausrede hernehmen – ein richtiger Reflex. Mit dieser Einstellung wird Tamira noch viel erreichen. Jetzt wünsche ich ihr, dass sie noch im Mixed starten darf. Paszeks Frische und Melzers Erfahrung wäre eine perfekte Mischung.