Dusek/Zerkhold

Bitteres Aus für Snowboard-Crosser im Mixed-Viertelfinale

Die Hoffnungen auf eine dritte Medaille der ÖOC-Snowboard-Crosser bei den Olympischen Spielen in Italien sind bereits im Viertelfinale des Mixed-Bewerbs geplatzt.

Pia Zerkhold ging am Sonntag in Livigno zwar als Führende in die Schlussgerade. Der bereits im Ziel befindliche Jakob Dusek musste dann aber mitansehen, wie seine Partnerin noch von der Konkurrenz abgefangen wurde. Es bleibt damit bei Duseks Bronze und Gold von Alessandro Hämmerle, der im Mixed erkrankt fehlte.

Zum Verhängnis sollte der lange führenden Zerkhold der Gegenwind im Finish werden. "Auf der Zielgerade haben sie sich in den Windschatten gehaut und mich dann geschnappt", meinte die Fünfte des Einzel-Rennens, die den von Dusek im ersten Run erarbeiteten Vorsprung letztlich nicht nutzen konnte. Ihr Partner war nach hartem Kampf knapp hinter Einzel-Silber-Gewinner Eliot Grondin aus Kanada über die Ziellinie gefahren und hatte auf den Briten Huw Nightingale eine gute Sekunde herausgeholt.

"Kann man sich nicht viel vorwerfen"

Das war - trotz gutem Starts von Zerkhold, die sich gleich die Führung holte - freilich nicht genug. Dusek machte ihr dafür keine Vorwürfe. "Sie ist super gefahren heute. Auf der Zielgeraden hat sie einfach ein bissl Pech gehabt, die anderen haben den Windschatten super ausgenützt. Da kann man sich nicht viel vorwerfen", meinte er - und gab ehrlich zu: "Ich habe in der Vergangenheit auch schon viel Glück mit dem Windschatten gehabt."

Mit Huw Nightingale und Charlotte Bankes holten sich schließlich jene beiden Briten, die im Viertelfinale gegen Österreich die Nase vorn gehabt hatten, auch Gold. Im großen Finale setzten sich die beiden gegen Italien 1 (Lorenzo Sommariva/Michaela Moioli) und Frankreich 2 (Loan Bozzolo/Lea Casta) durch.

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