Eigentlich sollte am 5. Februar das olympische Eishockey-Turnier in der neuen Arena Santa Giulia beginnen. Starten sollte das Turnier mit dem Gruppenspiel der Frauen zwischen Italien und Frankreich. Doch nun sorgt die Arena erneut für Wirbel.
Am 9. Jänner 2026 wurde in der Arena in Mailand eine Partie im italienischen Pokal ausgetragen. Das Spiel sollte als ein Testevent dienen. Das Event wurde dabei für mehrere Minuten pausiert. Der Grund: ein Loch im Eis! Das war nicht einmal das einzige Problem.
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Die Halle befindet sich noch immer im Bau. Laut dem US-Sportmedium "The Athletic" seien nur 3 von 14 Umkleidekabinen fertig. Die Trainingshalle im Nebengebäude ist nicht fertig und für die Zuschauer gibt es keine Essensstände. Beim Testevent mussten die Zuschauer sich mit Imbissständen außerhalb der Halle begnügen.
"Letzte Schliff" fehlt
Die Arena wird auch kleiner als geplant. Bisher sollte die Halle eine Zuschauerkapazität von 15.300 haben. Vor dem Start der Olympischen Spiele wurde wohl die Kapazität auf 11.800 reduziert.
Bei Pierre Ducrey, Sportdirektor beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC), bestehe keine Sorge. Laut ihm fehle der Halle nur noch der "letzte Schliff".
Zu kleine Spielfläche
Die Halle steht nicht nur wegen dem langsamen Baufortschritt in der Kritik. Die Eisfläche ist zu klein. Eigentlich sollte die Spielfläche NHL-Maße (60,86 x 25,91 Meter) haben. In Wirklichkeit ist die Eisfläche nur 60 Meter lang, damit fast einen ganzen Meter kürzer als in der US-Liga.
Die Eisfläche ist auch noch vier Meter kürzer als der offizielle Standard des Weltverbandes (60 x 30 Meter). Durch die Spielfläche könnte es zu einem körperbetonteren Spiel kommen und das Verletzungsrisiko steigen. Darüber seien die NHL-Bosse ziemlich sauer. Sie haben versprochen, ihre größten Stars bei den diesjährigen Olympischen Spielen teilnehmen zu lassen.