47 Prozent

Starkes Zeichen: So viel Frauen wie nie bei Winterspielen

Die Bemühungen des IOC um Geschlechterparität haben für Mailand/Cortina zu einem Rekordanteil von 47 Prozent an weiblichen Athleten bei Winterspielen geführt.

Dafür wurden u.a. der Rodel-Doppelsitzer und das Großschanzenskispringen für Frauen neu ins Programm aufgenommen. Von den 116 Entscheidungen werden 50 und damit so viele wie noch nie Frauen-Events sein, hinzu kommt weibliche Beteiligung in 12 Mixed-Wettkämpfen. In 12 der 16 Disziplinen herrscht Geschlechterparität.

Bei den Olympischen Sommerspielen in Paris hatte es auch bereits die Teilnehmerzahl betreffend mit jeweils 5.250 Frauen und Männern erstmals einen Gleichstand gegeben. Im 115-köpfigen ÖOC-Team für Mailand/Cortina beträgt der Frauenanteil übrigens 45,2 Prozent und ist damit deutlich höher als noch vor vier Jahren in Peking. Das IOC strebt auch in seinen Führungsgremien weiterhin einen höheren weiblichen Anteil an, im Exekutivkomitee sind es aktuell 47 Prozent. An der Spitze des IOC steht seit dem vergangenen Sommer mit Kirsty Coventry erstmals in der Geschichte der Organisation eine Frau.

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