Nach David Alaba kennt nun auch ÖFB-Rekordtorschütze Marko Arnautović seinen Play-off-Gegner – allerdings nicht in der Champions League, sondern in der Europa League.
Roter Stern Belgrad trifft im K.-o.-Phasen-Play-off der Europa League auf Lille. Das ergab die Auslosung am Freitag in Nyon. Für Marko Arnautović und seine Teamkollegen geht es am 19. Februar zunächst nach Frankreich, ehe am 26. Februar das Rückspiel vor heimischem Publikum steigt. Auch andere ÖFB-Legionäre kennen nun ihre Aufgaben: Genk mit Tobias Lawal und Nikolas Sattlberger bekommt es mit Dinamo Zagreb zu tun, Viktoria Pilsen (Florian Wiegele) misst sich mit Panathinaikos Athen.
Doppelpack-Pechvogel
Dabei hätte sportlich der Abend für Arnautović sogar noch spektakulärer verlaufen können. Zum Abschluss der Ligaphase jubelte der ÖFB-Rekordtorschütze im Duell mit Celta Vigo gleich zweimal in der ersten Hälfte – doch zweimal griff der VAR ein.
In der 8. Minute staubte der 36-Jährige zur vermeintlichen Führung ab, ein Foulspiel in der Entstehung verhinderte jedoch die Anerkennung. Nur zehn Minuten später folgte ein gefühlvoller Lupfer, technisch vom Feinsten – doch eine hauchdünne Abseitsentscheidung (18.) machte auch diesen Treffer zunichte. Am Ende überwog dennoch das Positive: Roter Stern steht im Play-off und Arnautović bewies einmal mehr seine Torgefahr. Die Form stimmt – und gegen Lille bekommt der ÖFB-Rekordtorschütze nun die nächste Bühne, um es auch zählbar krachen zu lassen.