Arch hat 2008 viel vor

RB Air Race

Arch hat 2008 viel vor

Österreicher möchte nach seiner Rookie-Saison nächstes Jahr im Red Bull Air Race groß durchstarten.

Nach dem Herzschlag-Finish in Australien ist das Red Bull Air Race 2007 und damit auch die Debüt-Saison des Österreichers Hannes Arch Geschichte. Platz zehn für den Steirer bewies, wie groß die Routine und die Leistungsdichte unter den 13 Elite-Piloten ist. 2008 will Arch seine gemachten Erfahrungen verwerten und weiter nach vorne.

"Werde gestärkt abheben"
"Ich bin im kommenden Jahr sicher wieder am Start und werde nach einem Trainingslager im kommenden Jänner gestärkt abheben", hat sich der Österreicher deshalb noch in Perth vorgenommen. "Gemeinsam mit Mike Mangold werden wir über Investitionen nachdenken und versuchen, den Flieger noch schneller zu machen."

Weltmeister als Teamkollege
Archs US-amerikanischer Cobra-Teamkollege Mangold hatte sich vergangenen Sonntag als Dritter beim Finale in Perth noch punktgleich den Weltmeister-Titel gesichert. Von solchen Ergebnissen ist Arch zwar noch weit entfernt, der Extremsportler aus der Obersteiermark ist aber zuversichtlich. "Es war ein riesiger Erfolg, in der World Series überhaupt mithalten zu können. Der Großteil der anderen Piloten ist seit drei Jahren im Rennzirkus."

Ein Top-Ergebnis
Mit Platz vier in Rio hatte Arch vergangene Saison das einzige Mal gepunktet. "Da habe ich erstmals gespürt, dass meine Entwicklung immer besser voran geht, ich viel gelernt habe", erinnerte sich der Weltenbummler aus Trofaiach und resümierte: "Meine Trainingseinheiten waren wirklich top, die Qualifikationsergebnisse in Ordnung. Teilweise hatte ich da die besten Zwischenzeiten. Nur die die Konstanz fehlte. Da muss ich mich wohl ein wenig gedulden."

Ausspannen
Nur wenige Tage wird Arch daher nun mit Surfen und Kiten in Los Angeles und auf Hawaii verbringen. "Es wartet viel Arbeit auf uns. Die Konkurrenz schläft nicht." Wie ernst es der Österreicher nimmt, beschrieb auch seine Reaktion auf den gut gemeinten Tipp vom Weltmeister-Teamkollegen Mangold. Der hatte Arch empfohlen, es lockerer anzugehen, nicht so verbissen zu arbeiten. Archs Antwort: "Solange ich nicht ganz vorne bin, werde ich sicher nicht locker sein. Also vergiss es Mike und schnall dich an!"