Paszek

US-Open

Auch Paszek und Koubek erreichen dritte Runde

Die Österreicher glänzen bei den US Open weiter mit guten Leistungen. Bammer, Paszek und Koubek stehen in Runde drei.

Die erst 16-jährige Vorarlbergerin rang die als Nummer 24 gesetzte Francesca Schiavone aus Italien nach 1:44 Stunden mit 6:3,7:5 nieder. Paszek trifft nun am Samstag auf die Nummer 11 des Turniers, die Schweizerin Patty Schnyder. Damit stehen erstmals seit 2001 zwei Österreicherinnen in der dritten Runde in Flushing Meadows.

Auch Koubek weiter
Nach Sybille Bammer und Tamira Paszek ist auch Stefan Koubek am Donnerstagabend (Ortszeit) in New York in die dritte Runde der mit 19,653 Mio. Dollar dotierten US Open eingezogen. Koubek fertigte nach ausgezeichneter Leistung den Weltranglisten-59. Michael Llodra nach nur 84 Minuten mit 6:1,6:3,6:3 ab. Dem 30-jährigen Kärntner steht nun am Samstag ein Duell mit dem US-Star James Blake an.

Paszek: "Freue mich auf das nächste Match"
"Ich bin happy. Ich bin das erste Mal bei den US Open dabei und bin jetzt in der dritten Runde gegen Schnyder. Ich freue mich schon auf das nächste Match", meinte Paszek, die sich gegenüber dem ersten Auftritt gegen Greta Arn doch deutlich gesteigert hatte. Paszek, die erst im Dezember 17 Jahre jung wird, ist nun die jüngste Spielerin in der Runde der letzten 32. Auch international beginnen sich die Journalisten immer mehr für sie zu interessieren, immerhin ist ihnen die Österreicherin spätestens seit dem Achtelfinale in Wimbledon ein Begriff.

Wenige Eigenfehler
"Der Schlüssel zum Sieg waren die Konstanz, der Aufschlag und die Quote der Eigenfehler bei mir heute. Man muss aggressiv bleiben, sie ist eine sehr clevere Spielerin, man weiß bei ihr nie was kommt", sagte Paszek. "Mimi" hatte allerdings ein hartes Stück Arbeit zu verrichten, ehe sie den zweiten Erfolg in Flushing Meadows gefeiert hatte.

Paszek nützte den dritten Matchball bei 6:5 und schickte daraufhin ein Busserl Richtung Himmel. Am Samstag geht es neuerlich gegen eine Gesetzte, der Turnierphase entsprechend ist Patty Schnyder allerdings noch eine Nummer größer. Gegen die Schweizerin hat Paszek bisher noch nie gespielt. "Sie hat ein ähnliches Spiel wie Schiavone, ich habe mit ihr in Toronto trainiert. Sie ist Linkshänderin und hat einen gefährlichen Aufschlag. Ich muss meine Eigenfehler-Quote wieder einstellen."