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BA-CA-Trophy

Fernando Gonzalez auf Wien-Finalkurs

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Fernando Gonzalez hat Jiri Vanek aus Tschechien besiegt. Er steht nun im Viertelfinale der BA-CA-Trophy in Wien.

2003 erste Runde, 2005 Viertelfinale, 2006 Finale. Fernando Gonzalez hat sich bei seinen Auftritten bei der BA-CA-Trophy kontinuierlich gesteigert. Mit einem lockeren 6:3,6:4-Erfolg über den Tschechen Jiri Vanek qualifizierte sich der 27-jährige Chilene als erster Spieler für das Viertelfinale der diesjährigen Auflage in der Wiener Stadthalle. Am Freitag spielt er nun gegen "Marathon"-Mann Juan Carlos Ferrero, der im Anschluss den Franzosen Julien Benneteau nach 2:13 Stunden mit 7:6(2),1:6,6:2 niederrang.

Weltranglisten-Sechster
Gonzalez will freilich noch nicht vom möglichen Titel reden. "Ich bin erst im Viertelfinale. Natürlich hoffe ich, dass ich den Titel holen kann, aber da fehlen mir noch drei Siege", sagte der Weltranglisten-Sechste nach seinem Erfolg. Gonzalez war sehr stark in das Jahr gestartet und qualifizierte sich bei den Australian Open in Melbourne erstmals für ein Major-Endspiel, im Finale stand er im Frühjahr auch auf Sand beim Masters-Series-Turnier in Rom.

Doch es wurde keine konstante Saison für Fernando. Erstrunden-Aus in Roland Garros, dritte Runde in Wimbledon und dann verlor er überhaupt bei vier Turnieren in Nordamerika inklusive der US Open jeweils gleich zum Auftakt. "Ich habe im Sommer einfach nicht gut gespielt. Aber das ist Teil unseres Sports, du kannst nicht das ganze Jahr über gut spielen. Das können nur ein paar Spieler", sagt Gonzalez. Im Herbst hat er sich aber erfangen und in Peking vor kurzem seinen insgesamt achten ATP-Titel geholt.

Nach dem Dreisatz-Sieg über Filippo Volandri zum Auftakt und dem Erfolg über Vanek wird sich die Nummer 2 des Turniers aber steigern müssen: Canas-Bezwinger Juan Carlos Ferrero präsentiert sich in sehr guter Form und ihm liegen die langsamen Bedingungen in Wien offenbar. Nach dem Drei-Stunden-Match gegen Guillermo Canas benötigte der frühere Weltranglisten-Erste aus Spanien neuerlich drei Sätze, ist aber körperlich fit.

Ferrero kennt der Südamerikaner schon seit Jugendtagen, er geht mit einem Head-to-Head von 4:2 für ihn in die nächste Begegnung. Sein Fernziel? Ein Grand-Slam-Titel. "Das ist mein Traum. Ich habe heuer ein Finale gespielt und heuer das beste Tennis meiner Karriere gespielt", hofft Gonzalez auf eine weitere Steigerung.

Als dritter Spieler qualifizierte sich auf dem Nebencourt der Italiener Andreas Seppi für die Runde der letzten Acht, er besiegte den Niederländer Robin Haase mit 7:5,6:3. Der Baghdatis-Bezwinger könnte nun den zweifachen Titelverteidiger Ivan Ljubicic (CRO-3) zum Gegner haben, der am Mittwochabend noch auf Mardy Fish (USA) traf.

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