Mehr als ein Drittel der Tokio-Teilnehmer getestet

Testplan trotz Corona umgesetzt

Mehr als ein Drittel der Tokio-Teilnehmer getestet

Bei Olympia 2020 in Tokio konnten die geplanten Tests trotz Schwierigkeiten der Corona-Pademie erfolgreich durchgeführt werden.

Die Internationale Test-Agentur (ITA) hat die Bilanz ihrer Arbeit bei den Olympischen Spielen in Tokio vorgelegt. Demnach wurden von Mitte Juli bis zur Schlussfeier am 8. August 6.200 Doping-Proben genommen, zwei Drittel davon innerhalb, ein Drittel außerhalb der Wettkämpfe. Die Urin- und Blutproben stammen aus über 5.000 Kontrollen von 4.255 Athleten. Mehr als ein Drittel der Teilnehmer wurden somit mindestens einmal getestet.

Das Ergebnis zeige, dass die ITA ihren Testplan trotz der schwierigen und einschränkenden Umstände durch die Corona-Pandemie vollständig umsetzen konnte, hieß es in der Mitteilung. Bisher sind sechs Doping-Vergehen veröffentlicht worden, die auf den Ergebnissen der in Tokio entnommenen Proben basieren.

Wie seit einigen Jahren üblich werden die in Japan entnommenen Proben bis zu zehn Jahre eingelagert. Sie sollen erneut untersucht werden, wenn sich Analysemethoden weiter entwickelt haben.

Im Verhältnis zur Größe ihrer Teams wurden die meisten Mitglieder aus der russischen Mannschaft (ROC), aus China, den USA, aus Großbritannien und Australien getestet. Die meisten Proben wurde in der Leichtathletik, im Schwimmen, Radsport, Rudern und Gewichtheben genommen.