Paralympics-Siegerin stirbt durch aktive Sterbehilfe

Mit nur 40 Jahren

Paralympics-Siegerin stirbt durch aktive Sterbehilfe

Marieke Vervoort litt zuletzt an schlimmen Schmerzen und entschied sich für den Tod.

Die Belgierin Marieke Vervoort gehörte zu den besten Behindertensportlerinnen der Welt. Die Rollstuhlleichtathletin holte insgesamt vier Medaillen bei den Paralympics, 2012 krönte sie sich sogar zu Siegerin. 
 
Privat litt Vervoort seit ihrem 14. Lebensjahr an einer fortschreitenden Tetraplegie, die mit einem komplexen regionalen Schmerzsyndrom einherging. Zuletzt verschlechterte sich ihr Zustand dramatisch. Deshalb entschied sich die 40-Jährige für eine aktive Sterbehilfe. Diese wurde ihr bereits 2008 bewilligt.
 
In Belgien ist aktive Sterbehilfe legal. Nach dem gültigen Gesetz ist die Euthanasie unter bestimmten Bedingungen erlaubt: