Giro-Tragödie

Gestürzter Rad-Star hatte Todes-Ahnung

Gestürzter Rad-Star hatte Todes-Ahnung
© AP
Weylandt schickte vor Rennstart Angst-SMS. Daheim trauert schwangere Freundin.
OE24 auf Google bevorzugen

Der am Montag bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommene belgische Radprofi Wouter Weylandt hatte seit dem Giro-Start Angst um seine Gesundheit. Nach dem Auftakt der Italien-Rundfahrt schickte er seinem Manager Jef van den Bosch eine SMS. Das Rennen sei sehr gefährlich, es werde nervös gefahren. "Das bereitet mir Sorgen", schrieb Weylandt nach Aussagen seines Managers, der am Dienstag vom Onlinedienst der belgischen Tageszeitung "Het Laatste Nieuws" zitiert wurde.

Freundin erwartet gemeinsames Baby
Doppelt tragisch: Weylandt wäre im September Vater geworden. Seine schwangere Freundin An Sophie flog noch am Montag gemeinsam mit Weylandts Vater nach Italien. Und: Eigentlich hätte Weylandt gar nicht beim Giro starten sollen. Der dreiwöchige Rad-Marathon stand ursprünglich gar nicht am Programm des Belgiers. Weylandt hätte heuer von den großen Rundfahrten nur die Vuelta im Herbst bestreiten sollen. Sein Team entschied im letzten Moment aber doch, dass er beim Giro starten sollte - um Wasserträger für Sprintstar Daniele Bennati zu spielen. Aber: Bennati konnte wegen einer erst kürzlich erlittenen Schlüsselbein-Verletzung beim Giro gar nicht antreten...

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden