Jannik Sinner hat sich die Tennis-Krone geschnappt: Mit einem Finalsieg gegen Carlos Alcaraz in Monte Carlo übernimmt der Italiener die Weltranglistenführung – und setzt ein starkes Ausrufezeichen Richtung French Open.
Jannik Sinner hat das ATP-Masters in Monte Carlo gewonnen und damit Geschichte geschrieben. Der 24-Jährige setzte sich im Finale gegen Titelverteidiger Carlos Alcaraz mit 7:6 (7:5), 6:3 durch und übernimmt ab Montag die Führung in der Weltrangliste.
Wind und Fehler prägen das Finale
Das Endspiel war von schwierigen Bedingungen geprägt. Böiger Wind machte beiden Spielern zu schaffen, vor allem beim Aufschlag und Return häuften sich Fehler. Im ersten Satz entschied ein Doppelfehler von Alcaraz das Tiebreak zugunsten Sinners.
Im zweiten Durchgang erwischte der Spanier zwar den besseren Start und schaffte ein frühes Break, doch Sinner reagierte eindrucksvoll. Der Italiener drehte das Match mit zwei Breaks in Serie und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.
Historische Serie und klare Kampfansage
Für Sinner ist es bereits der vierte Masters-Titel in Folge nach Erfolgen in Paris, Indian Wells und Miami. Eine solche Serie gelang zuvor nur Novak Djokovic und Rafael Nadal. Insgesamt ist es sein 26. Titel auf der ATP-Tour – und ein klares Signal an die Konkurrenz vor den French Open.