Schweizer baute Weltcup-Führung aus

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Ammann-Sieg in Klingenthal, Schlierenzauer 3.

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Simon Ammann hat mit Flügen auf 133 und 134 m am Mittwochabend das Weltcup-Skispringen in Klingenthal vor dem Polen Adam Malysz sowie Gregor Schlierenzauer gewonnen. Der Schweizer, der bereits Saisonsieg Nummer 5 feierte, baute damit seine Führung im Gesamt-Weltcup auf Schlierenzauer auf 157 Punkte aus.

Hinter Schlierenzauer, der nach Sprüngen auf 129 und 129,5 m zum 50. Mal am Podest stand, landeten mit Wolfgang Loitzl, David Zauner und dem von seinem Sturz gut erholten Tournee-Sieger Andreas Kofler drei weitere ÖSV-Adler auf den Plätzen vier bis sechs. Martin Koch rundete das ausgezeichnete Teamergebnis mit Rang elf ab.

Die FIS-Team-Tour wird am Samstag (Einzel) und Sonntag (Team) in Willingen mit der Olympia-Generalprobe abgeschlossen. Österreich führt in der Teamwertung nun mit 2.840,2 Punkten vor Norwegen (2.809,6) und Finnland (2.610,5).

Ob die ÖSV-Adler, und auch alle anderen Nationen, speziell beim Teambewerb am Sonntag tatsächlich in bester Besetzung antreten werden, ist fraglich. Denn nur kurze Zeit später fliegt das Gros im ungeheuer dichten Terminprogramm der Springer, die im Gegensatz zu Alpinen oder auch Kombinierern, Langläufern und Biathleten noch bis unmittelbar vor den Olympischen Spielen Bewerbe austragen, nach Kanada.

ÖSV-Cheftrainer Alexander Pointner will sich da freilich nicht in die Karten blicken lassen, immerhin stehen für die Siegermannschaft der Team-Tour auch 100.000 Euro Preisgeld auf dem Spiel. Die Konstanz von Simon Ammann und auch das "Aufblühen" von Adam Malysz beunruhigt Pointner allerdings nicht. "Was in eineinhalb Wochen passiert, hat mit dem hier wenig zu tun. Ich habe mit allen meinen Athleten ein sehr gutes Gefühl."

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