Morgenstern fliegt im Privatjet ein

Nordische Ski-WM

Morgenstern fliegt im Privatjet ein

Schlieri & Co schon in Oslo. Nur Morgi fehlt. Der kommt erst Mittwoch an.

Der rot-weiß-roten Goldmission steht jetzt nichts mehr im Weg. Denn unsere WM-Stars sind Dienstag in Oslo gelandet. Pünktlich um 12.02 Uhr mit der Maschine aus Frankfurt (Flugnummer LH 860) kommend, betraten Skisprung-Star Gregor Schlierenzauer, Olympia-Held Felix Gottwald und Co. norwegischen Boden. ÖSTERREICH empfing die ÖSV-Teams am Flughafen. „Na, das nenn’ ich ein Empfangskomitee“, scherzte Chef-Adler Alex Pointner.

Morgenstern reist erst Mittwoch nach Norwegen
Nur einer fehlte: Superstar Thomas Morgenstern. Doch keine Sorge, der Kärntner Überflieger hat seinen WM-Flug nicht verpasst. Er kommt erst heute im Red-Bull-Privatjet an. Um nach seinem Gesamtweltcup-Sieg wirklich ausgerastet bei der WM anzutreten, zog er es vor, einen Tag länger zu Hause in Seeboden zu regenerieren.

Einige seiner Kollegen hingegen mussten sich Dienstag noch den Schlaf aus den Augen reiben. „Ich bin um drei Uhr früh aufgestanden, aber sonst war der Flug okay, und ich konnte noch ein bisschen meinen Schlaf nachholen“, verriet Wolfgang Loitzl, Titelverteidiger auf der Normalschanze.

Schlieri brachte gleich zwei Koffer-Ladungen mit
Schon bei der Ankunft ließen unsere Adler keinen Zweifel: Das Team ist topmotiviert, um am ­legendären Holmenkollen alles zu geben. Gut gelaunt zeigte sich auch Schlierenzauer. Kein Wunder, bei der Generalprobe in Vikersund tankte er dank zweier Siege genug Selbstvertrauen, sodass er auch in Oslo als heißester Titel-Anwärter gilt. Mit zwei Gepäckwagen rollte er Richtung Bus. Ob er so viele Koffer mithat, damit auch ein paar Medaillen genügend Platz haben, wollte er (noch) nicht verraten.

Vom Flughafen ging’s schnurstracks ins Team-Hotel. Knapp 35 Autominuten entfernt durften unsere Stars wieder auspacken. Im Adlerhorst „Radisson SAS“ im Stadtteil Nydalen, etwas außerhalb des Zen­trums gelegen, wurden die Adler wieder von Kamera-Teams belagert. Schließlich war es 14 Uhr, als mit Andreas Kofler der letzte Springer sein Zimmer beziehen konnte.

Fahnen schwenken bei der Eröffnungszeremonie
Regeneration war wieder angesagt. Schließlich gilt es, Mittwoch fit zu sein. Um 15 Uhr betreten die Superadler beim Training erstmals bei dieser WM den magischen Holmenkollen. „Ich bin stolz, dass ich das erleben darf“, bringt es Schlierenzauer auf den Punkt. Um 18 Uhr folgt dann die Eröffnungszeremonie, wo unsere Stars mit Stolz die rot-weiß-roten Fahnen schwingen werden.