Rodeln

Neuer Staffelbewerb feiert Premiere

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In Königssee testen die Rodler neuartiges Staffelsystem - Ziel ist Aufnahme ins Olympiaprogramm.

Der Internationale Rodel-Verband (FIL) will am Wochenende in Königssee speziell das Internationale Olympische Komitee (IOC) beeindrucken. Zum Abschluss der fünften Weltcup-Station der Kunstbahn-Saison findet ab 13:00 Uhr die Weltpremiere des modifizierten Staffel-Bewerbs statt. Dabei wird es keine Addition der Zeiten von Doppelsitzern, Damen und Herren geben, sondern es wird sozusagen fließend gestartet.

Den Anfang machen die Doppelsitzer, nach dem Zieleinlauf haben sie auf einer Gummi-Matte per Druckkontakt der nachfolgenden Dame die Startfreigabe zu geben. In gleicher Weise geht nach der Dame der Herren-Einsitzer des Teams zum finalen Lauf in die Bahn. Erst bei seinem Zieleinlauf wird die Zeit gestoppt. Zwei Jahre lang wurde an diesem System getüftelt, erst im November 2006 wurde der bisherige Staffel-Modus vom IOC abgelehnt.

Die Aufnahme für die Winterspiele 2010 in Vancouver ist damit kein Thema mehr, aber nun spekuliert die FIL durch die erhoffte Attraktivitätssteigerung auf einen "Zuschlag" für 2014. Und da würde ja bei einem Veranstalter Salzburg ausgerechnet in Königssee um Olympia-Medaillen gefahren werden. ÖRV-Cheftrainer Rene Friedl ist zuversichtlich: "Das ist bestimmt eine gute Sache."

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