Sölden feiert Fan-Comeback

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Sölden feiert Fan-Comeback

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Der ÖSV plant diesen Winter wieder mit Fans. Für Sölden ist alles vorbereitet. 

 "Es war eine sehr spezielle Saison. Ohne Zuschauer und mit dem ganzen Drumherum", lässt ÖSV-Star Marco Schwarz den letzten Winter Revue passieren. Aufgrund der Corona-Pandemie fand der Alpin-Weltcup da weitgehend ohne Fans statt. Damit soll nun Schluss sein. Für das Auftakt-Wochenende in Sölden am 23. und 24. Oktober bereiten die Veranstalter und der ÖSV das Zuschauer-Comeback vor.

"Wir sind sehr sehr gut vorbereitet und wir gehen davon aus, dass wir auch in der kommenden Saison wieder Zuschauer vor Ort haben werden", sagt ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer. Nachsatz: "Wir haben bereits mit dem Ticketing begonnen und freuen uns, wenn unter Einhaltung der behördlichen Vorgaben unsere Athleten tatkräftig von den heimischen Ski-Fans angefeuert werden." Was auch Schwarz freut: "Es ist ein ganz wichtiger Faktor, dass endlich wieder die Normalität halbwegs zurückkehrt. Beim Fußball und in der Formel 1 hat das auch überall funktioniert. Deswegen bin ich davon überzeugt, dass das im Winter auch passt. Ich freue mich richtig darauf, wenn Leute endlich wieder zuschauen und mitfiebern können. Da sind die ganzen Emotionen glaube ich wieder viel präsenter und um einiges schöner."

Sölden will mit Stufenplan schnell reagieren

Bei den Riesentorläufen in Sölden müssen nur noch die Skiteams der Damen und Herren in "Corona-Blasen". Für sie gibt es etwa eigene Gondeln, um eine Durchmischung mit den regulären Skitouristen zu verhindern. Für die Zuschauer herrscht nach derzeitigem Stand die 3-G-Pflicht. Nur bei einem 3-G-Nachweis im Tal und dem Erhalt eines sogenannten 3-G-Bandes ist die Auffahrt zum Gletscher möglich. Aufgrund der aktuellen Dynamik der Pandemie behalten sich die Veranstalter Änderungen vor. "Das müssen wir im Auge behalten, das ist ein bisschen wie Lotteriespielen", weiß Isidor Grüner, Pistenchef und Mitglied der Corona-Taskforce. "Wir hoffen, die Zahlen bleiben, wo sie sind, oder gehen sogar retour." Es gibt einen Stufenplan, um auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können. "Im schlimmsten Fall können wir immer noch die unterste Schublade aufmachen und haben dort den Plan vom Vorjahr drin", sagt Grüner.
 

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