Am Samstag
ÖSV-Springerinnen hoffen nach Enttäuschung auf Team-Gold
Unmittelbar dahinter wurde die stärker eingeschätzte Jacqueline Seifriedsberger Achte. Gold sicherte sich vor schütterer Zuschauerkulisse Topfavoritin Nika Prevc aus Slowenien. Die 19-jährige Weltcup-Dominatorin gewann klar vor der Deutschen Selina Freitag und der norwegischen Lokalmatadorin Anna Odine Ström.
Lisa Eder belegte Rang elf, Julia Mühlbacher den 20. Platz. Die Österreicherinnen können bereits am Samstag im Teambewerb (17.00 Uhr/live ORF 1) zurückschlagen. Im Einzel lief es jedoch überhaupt nicht nach Wunsch, Pinkelnigs Rückstand auf das Podest war beträchtlich. "Wir haben uns natürlich unter Wert geschlagen. Es war auch viel drin, aber es gehört ein bissl Glück dazu und das war nicht auf unserer Seite. Unsere Performance ist definitiv ausbaufähig", sagte Pinkelnig, die sich aber zufrieden über ihre eigene Leistung zeigte: "Ich habe eine gute Performance abgeliefert."
Die Vorarlbergerin richtete ihren Fokus bereits auf Samstag. "Schauen wir, dass wir das morgen hinkriegen und am Ende des Tages das beste Team der Welt sind", sagte die WM-Zweite von 2023 und gab das Motto vor: "Go for Gold." Cheftrainer Bernhard Metzler blickte ebenfalls zuversichtlich Richtung Teambewerb, zumal das ÖSV-Quartett trotz schwacher Sprünge im Ländervergleich am besten abgeschnitten hatte. "Kein Grund zur Sorge für morgen", betonte der Vorarlberger.
Seifriedsberger enttäuscht
Auch die aufgrund vielversprechender Weltcup-Ergebnisse als Medaillenanwärterin gehandelte Seifriedsberger hatte bei einsetzendem Regen keinen Grund zur Freude. "Heute ist alles in die Hose gegangen. Ich habe mich echt schwergetan, dass ich ein Gefühl aufbaue. Schade, 40 Punkte tun weh und da haben wir uns extrem unter Wert geschlagen", sagte die Oberösterreicherin. Auch sie blickte bereits auf den Teambewerb voraus: "Morgen geht es Gott sei Dank schon wieder auf die Schanze. Vollgas für eine Medaille."
Lisa Eder hatte ebenfalls keinen guten Tag. Die Salzburgerin schob sich nach verpatztem ersten Versuch mit einem guten Finalsprung immerhin noch vom 21. um zehn Ränge nach vorne. Die ebenfalls für den Teambewerb nominierte Mühlbacher war ebenso chancenlos.
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