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Schlierenzauer: Pause sorgt für Wirbel

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Schlierenzauer steckt in der Formkrise. Wie geht's jetzt weiter?

Offiziell verzichtete der 53-fache Weltcupsieger selbst auf das Antreten bei der am Freitag beginnenden Skiflug-WM in Oberstdorf. Doch hinter den Kulissen brodelt es nun: Wollte Gregor Schlierenzauer etwa nicht als Ersatzspringer mitfahren?

Fakt ist: Unser einstiger Überflieger steckt in der Formkrise, im Weltcup liegt er aktuell als zweitschlechtester Österreicher mit 41 Punkten nur auf Platz 36. Cheftrainer Heinz Kuttin klärt auf: "Gregor braucht eine Wettkampf-Pause, das Skifliegen hat ihm seine Grenzen aufgezeigt."

"Schlieri" zeigte sich nach seinem drittletzten Platz am Samstag am Kulm ernüchtert: "173 Meter auf so einer großen Schanze, da kommt man sich eher wie ein Skifahrer vor. Offensichtlich fehlt es gröber. Vom Tisch geht meine Energie nicht in die richtige Richtung, dann bremst es mich nur mehr her", sagte der 28-Jährige.

Olympia-Aus für Schlierenzauer?

Statt "ihm darf nun Clemens Aigner bei der WM um Edelmetall kämpfen. Vor allem im Hinblick auf Olympia eine richtungsweisende Entscheidung. Kuttin erklärt: "Das Team stellt sich selbst auf." Als Ersatzmann darf Florian Altenburger mit; Manuel Fettner und Schlierenzauer trainieren in Planica. Ihre Teilnahme in Pyeongchang wackelt!

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