DFB veralbert Kevin Großkreutz

Frage nach Döner-Wurf

DFB veralbert Kevin Großkreutz

DFB startete Interview mit eigenem Star mit äußerst provokanten Fragen.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat drei Tage vor dem WM-Auftaktspiel gegen Portugal mit einem Interview mit Nationalspieler Kevin Großkreutz verblüfft. Auf der eigenen Verbands-Homepage wird der Profi von Borussia Dortmund auf einen privaten Zwischenfall vor der WM angesprochen, auch die "Pinkelaffäre" nach dem verlorenen DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München kommt nochmals vor.

Großkreutz "not amused"
"Wie froh sind Sie, dass es im Campo Bahia keinen Dönerladen gibt?", lautet die Einstiegsfrage des Verbands-Interviews. "Ganz ehrlich - ich finde das nicht sonderlich lustig. Es gibt hier auch keine Hotellobby, das wäre bestimmt als Nächstes gekommen. Aber ich finde nicht, dass diese Geschichten Thema des Gesprächs sein sollten", antwortet Großkreutz.

Döner-Affäre
Großkreutz war vor etwas mehr als einem Monat nachts in Köln vor einem Imbissstand mit einem anderen Gast aneinandergeraten und soll mit einem Döner-Sandwich geworfen haben. Für den Vorfall war er von seinem Verein mit einer Geldstrafe belegt worden und vom deutschen Trainer Joachim Löw streng ermahnt worden.

Großkreutz zeigt sich in dem Interview auf dfb.de irritiert, dass die Thematik wieder angesprochen wird. Es sei alles gesagt, erklärte der 25-Jährige: "Und schon gar nicht finde ich, dass es mir zusteht, bei einer Verharmlosung mitzumachen. Ins Lächerliche werde ich meinen Fehler bestimmt nicht ziehen."