Sicherheitsbedenken

Ägypten: Mubarak-Prozess wurde vertagt

Hosni MUBARAK
© EPA
Ägyptens Ex-Präsident aufgrund von Sicherheitsbedenken nicht anwesend.
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Der Prozess gegen den 2011 entmachteten ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak ist auf den 25. August vertagt worden. Der 85-jährige Angeklagte sowie seine ebenfalls angeklagten Söhne Alaa und Gamal und Ex-Innenminister Habib el-Adly nahm an der kurzen Anhörung vor einem Strafgericht in Kairo am Samstag nicht teil. Grund hierfür seien Sicherheitsbedenken angesichts der Unruhen im Land, hieß es aus Sicherheitskreisen. Den Beschuldigten wird Beihilfe zum Mord vorgeworfen.

Korruption und Beteiligung an gewaltsamer Protest-Unterdrückung

Mubarak ist wegen Korruption und Beteiligung an der gewaltsamen Unterdrückung jener Proteste angeklagt, die trotz der Gewalt fortgesetzt wurden und letztlich zu seinem Sturz im Februar 2011 führten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, an der Tötung von mehr als 800 Demonstranten beteiligt gewesen zu sein. Mubarak und el-Adly wurden bereits im Juni 2012 zu lebenslanger Haft verurteilt. Aufgrund von Verfahrensfehlern musste der Prozess jedoch neu aufgerollt werden.

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