Mitten im Atlantik

Verschollenes Flugzeug nach 74 Jahren gefunden

Wrack eines großen Flugzeugs auf dem Meeresboden, sichtbar von oben unter Wasser.
© Sea Heritage Foundation
Mehr als sieben Jahrzehnte nach einer der folgenschwersten Flugzeugkatastrophen der Nachkriegszeit ist das Wrack der Pan-Am-Maschine "Clipper Endeavor" vor der Küste Puerto Ricos entdeckt worden.
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Das Flugzeug liegt rund 600 Meter tief auf dem Meeresboden und wurde mithilfe moderner Sonartechnik sowie Unterwasserdrohnen eindeutig identifiziert.

Historisches PanAm-Flugzeug vom Typ Clipper Racer im Flug vor klarem Himmel.
© Wikipedia

52 Tote bei Absturz

Die Douglas DC-4 war am 11. April 1952 auf dem Weg von Puerto Rico nach New York, als kurz nach dem Start zwei der vier Triebwerke ausfielen. Dem Piloten gelang zwar eine Notwasserung im Atlantik, doch an Bord brach Panik aus. Da Sicherheitsunterweisungen für Passagiere damals noch nicht vorgeschrieben waren, fanden viele Menschen weder Ausgänge noch Schwimmwesten rechtzeitig. Das Flugzeug sank innerhalb weniger Minuten. Von 69 Menschen an Bord überlebten lediglich 17.

Die Tragödie hatte weitreichende Folgen für die Luftfahrt. In den Jahren danach wurden Sicherheitsunterweisungen vor jedem Flug schrittweise zum internationalen Standard. Die nun erfolgte Entdeckung des Wracks gilt daher nicht nur als spektakulärer Fund, sondern erinnert auch an ein Unglück, das die Flugsicherheit weltweit nachhaltig veränderte.

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