Urlauber wütend

Airline bietet Flüge ins Paradies an, die man nicht buchen kann

Eine Airline wirbt mit Top-Reisedestinationen, es gibt allerdings nur einen großen Haken.

Stellen Sie sich vor, sie buchen bei einer Airline einen Flug in den Süden und freuen sich auf Wärme, Meer und Entspannung. Doch am Ende bleiben Sie zu Hause, weil die Flüge einfach nicht abheben. Genau diesen Fall gibt es derzeit bei einer bekannten Airline. 

In Deutschland sorgen die Pläne von Fischer Air für Wirbel. Die Fluglinie existierte von 1996 bis 2005 als tschechische Charterfluggesellschaft für den gleichnamigen Reiseanbieter und sollte nun wiederbelebt werden. Die Arbeiten am Comeback laufen seit 2019.

Eigentlich sollten seit Weihnachten Flüge von den deutschen Flughäfen Kassel und Friedrichshafen in den Süden abheben. Die Ziele wären Hurghada und die Kanarischen Inseln in Spanien gewesen. Im März sollen laut Flugplan Mallorca und Kreta dazukommen.

Flüge verschoben

Doch die Weihnachts-Flüge sind bereits kurze Zeit später wegen behördlicher Probleme auf Februar verschoben worden. Wer sich ein Ticket gekauft hat, blieb bislang auf dem Geld sitzen und konnte auch nicht wegfliegen. Denn kein einziges Fischer-Flugzeug konnte bislang abheben.

https://www.instagram.com/vaclav.fischer/p/DOEzCT6iD2t/

Mittlerweile wird Fischer Air laut "Bild" von der Verbraucherzentrale Hessen als "unseriös" eingestuft. Der nächste Startversuch ist laut Homepage des Flughafens Kassel aber immer noch für den 28. März nach Mallorca fest eingeplant. Bis Ende Oktober sind nicht weniger als 210 Fischer-Air-Reisen aus Kassel eingeplant.

Verwirrung um Flüge

Das Problem an dem Palma-Flug ist, dass man keine Info über die Fluglinie erhält und man über den Reiseveranstalter UKS Touristik die Reise bucht. Laut Fischer Air sind keine Plätze für den Flug mehr verfügbar, selbiges gilt für alle weiteren Reisen der tschechischen Fluglinie.

Noch kurioser wird es aber mit einem Blick auf die Flüge mit dem Endziel auf den Kanaren. Laut Airline gibt es bei den Flügen einen Zwischenstopp in Friedrichshafen, der dortige Flughafen weist allerdings den Trip nicht auf. Anfragen von aeroTELEGRAPH beim Flughafen Kassel und der Fluglinie selbst zu dem Thema blieben bislang unbeantwortet. So bleibt den mutigen Fischer-Air-Kunden nur übrig zu hoffen, dass die gewünschte Reise auch tatsächlich stattfindet.

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