Ukraine-Krise

Ban warnt NATO vor "militärischer Lösung"

Ban Ki-moon
© AP
UN-Generalsekretär "besorgt". Russland will auf stärkere NATO-Präsenz reagieren.
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Angesichts der Debatte um eine Erhöhung der Einsatzfähigkeit der NATO hat UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon das westliche Verteidigungsbündnis gewarnt, dass es im Ukraine-Konflikt "keine militärische Lösung" gebe. Ban sagte am Dienstag in Neuseeland, er sei zutiefst besorgt über die Entwicklungen in dem osteuropäischen Land.

Politischer Dialog statt Militäraktion
Er wisse, "dass die Europäische Union, die Amerikaner und die meisten westlichen Staaten sehr ernsthaft darüber debattieren, wie mit der Angelegenheit umzugehen ist", sagte Ban. "Sie sollten wissen, dass es keine militärische Lösung gibt, es muss einen politischen Dialog für eine politische Lösung geben."

Die Krise in der Ukraine habe sich "zu einer sehr chaotischen und gefährlichen Situation" entwickelt, die "regionale und sogar globale Auswirkungen" habe. Daher appelliere er an die Staatsführungen der Ukraine und Russlands, den Konflikt "friedlich" zu lösen.

NATO will Präsenz in Osteuropa verstärken
Wegen des Konflikts mit Russland will die NATO ihre Präsenz in Osteuropa erheblich verstärken. Entsprechende Beschlüsse will die Allianz bei ihrem Gipfeltreffen am Donnerstag und Freitag in Wales fassen. Unter anderem plant die NATO eine Eingreiftruppe, die innerhalb kurzer Zeit an Gefahrenherde verlegt werden kann.

Russlands Außenminister Sergei Lawrow warnt die Ukraine vor einer Annäherung an die NATO:

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