Big Ben soll nach 157 Jahren verstummen

Für Restaurierung

Big Ben soll nach 157 Jahren verstummen

Ab 2017 verschwindet das Wahrzeichen Londons hinter einem Gerüst.

Die legendäre Turmuhr des "Palace of Westminster", des Gebäudes des britischen Parlaments in London, muss dringend restauriert werden. Deshalb wird der bekannte Glockenschlag von Big Ben und den anderen Glocken im "Elizabeth Tower" für mehrere Monate verstummen. Das teilte die Verwaltung des Parlamentsgebäudes am Dienstag mit.

Drei Jahre Bauarbeiten
Demnach sollen die aufwendigen Restaurierungsarbeiten an dem Turm, der oft irrtümlich Big Ben genannt wird - so heißt eigentlich nur die Glocke - Anfang 2017 beginnen. Das Wahrzeichen Londons wird dann für drei Jahre hinter einem Gerüst verschwinden. Doch Touristen müssen nicht ganz auf seinen Anblick verzichten: Mindestens eines der vier Ziffernblätter soll immer zu sehen sein. Die Arbeiten sollen von oben nach unten stattfinden, so dass der Turm nach und nach wieder sichtbar wird.

Fast ununterbrochener Einsatz
Seit dem Bau des "Elizabeth Towers" vor über 157 Jahren ist die zweitgrößte Uhr der Welt fast ununterbrochen im Einsatz. "Um sicherzustellen, dass die Uhr weiterhin tickt, müssen wir uns jetzt die Zeit nehmen, sie gründlich zu inspizieren und zu reparieren", sagte Glöckner Steve Jaggs. Die Kosten der Restaurierung sind bei 29 Millionen Pfund (umgerechnet rund 37 Millionen Euro) veranschlagt.

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