Neue Hoffnung

Rettung möglich? Wal Timmy hat sich gedreht

Millionen Menschen hoffen auf ein Wunder für Timmy. Der in der Ostsee feststeckende Buckelwal zeigte am Mittwochnachmittag erste Lebenszeichen, doch die Experten bleiben weiterhin besorgt. 

Am Mittwochnachmittag gab es einen kurzen Moment der Hoffnung: Buckelwal Timmy schlug plötzlich zweimal mit der Schwanzflosse und drehte seinen Kopf ein Stückchen. Das Ministerium bestätigte gegenüber BILD diese Bewegungen.

Dennoch bleibt die Situation für das Tier extrem schwierig. Sprecher Claus Tantzen dämpfte die Erwartungen: „Aber das ändert an der Situation leider nichts.“ Nach aktuellen Angaben steckt der Wal weiterhin rund einen halben Meter tief im Schlick fest.

Wal
© EPA

Berichte über kleine Vorwärtsbewegung

Zuvor berichtete die „Ostsee Zeitung“, dass sich der Wal am Mittwoch etwa zwei bis drei Meter vorwärtsbewegt haben soll. Sein Maul zeige nun ein Stück in Richtung des Buchtausgangs – dies wäre der direkte Weg in die Freiheit. Eine offizielle Bestätigung für diese Distanz liegt allerdings noch nicht vor. Fest steht lediglich, dass Timmy kurz aktiv war, bevor er wieder in seiner misslichen Lage verharrte.

Timmy
© APA

Experten bleiben skeptisch

Auf Nachfrage erklärte Pressesprecher Claus Tantzen am Donnerstagmorgen nochmals die Details der Bewegung vom Vortag. Demnach habe Timmy für ein bis zwei Sekunden mit der Flosse geschlagen. Trotz dieses Lebenszeichens ist die Gefahr für den Buckelwal nicht gebannt. „Er steckt weiter fest“, so die nüchterne Bilanz der Behörden. Die kommenden Stunden werden entscheidend dafür sein, ob Timmy aus eigener Kraft den Weg aus dem Schlamm in tieferes Gewässer finden kann.

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