Dürre macht Frankreich zu schaffen

Wasser-Krise

Dürre macht Frankreich zu schaffen

In vielen Regionen wird die Wasserversorgung eingeschränkt.

Im Kampf gegen die gegenwärtig herrschende Dürre schränkt Frankreich den Wasserverbrauch in 28 seiner 96 Departements ein. Ein Ende der Trockenheit ist nicht in Sicht. "Wir befinden uns bereits in einer Krisensituation", begründete Umweltministerin Nathalie Kosciusco-Morizet am Montag in Paris die Anordnung. Das Niveau des Grundwassers und der Flüsse sei so niedrig wie üblicherweise im Juli.

Die Regierung hatte den Verbrauch bereits in 27 Departements eingeschränkt und stellte den Schritt am Montag für drei weitere in Aussicht - dann wären rund ein Drittel des Landes betroffen. Einer der heißesten und trockensten Aprilmonate seit Aufzeichnung der Wetterdaten hat Ackerflächen ausgedörrt und die Wasserreserven eingeschränkt. Auch die Prognose von Wetterforschern, die in den kommenden zwei Wochen keine spürbaren Niederschläge erwarten, hat Befürchtungen nach Ernteeinbrüchen beim wichtigsten EU-Getreideproduzenten angeheizt.

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