Touristen-Schock

Eintritt ausgeweitet: DAS ändert sich jetzt in Venedig

Die Lagunenstadt verschärft ihre Maßnahmen gegen den Massentourismus. Wer Venedig nur für einen Tagestrip besuchen will, muss künftig noch öfter zahlen. 

Venedig bleibt hart: Die bereits 2024 eingeführte Eintrittsgebühr für Tagesgäste wird nun weiter ausgebaut. Ab April 2026 müssen Besucher an noch mehr Tagen Eintritt zahlen. Insgesamt an rund 60 Tagen zwischen Frühling und Sommer.

Damit geht die umstrittene Regelung bereits in die nächste Runde.

Bis zu 10 Euro für einen Besuch

Der Preis hängt davon ab, wie früh man bucht. Wer rechtzeitig plant, zahlt etwa 5 Euro, kurzfristige Besucher müssen bis zu 10 Euro hinlegen. Betroffen sind vor allem Tagestouristen, die nur für ein paar Stunden durch die Stadt spazieren. Übernachtungsgäste sind ausgenommen.

Betroffen sind konkret die Zeiträume von 3. April bis 26. Juli, jeweils Freitag bis Sonntag. Zusätzlich gilt die Regelung auch am Ostermontag (6. April) sowie durchgehend vom 27. bis 30. April und vom 1. bis 4. Juni. An all diesen Tagen wird der Eintritt zwischen 08:30 und 16:00 Uhr fällig. 

Der Grund für die strengen Maßnahmen ist klar: Venedig wird jedes Jahr von rund 15 Millionen Menschen besucht. Viele davon bleiben nur kurz, genau diese Besucher will die Stadt besser kontrollieren und die Massen entzerren. Die Gebühr ist Teil eines größeren Plans: Besucher müssen sich vorab registrieren und erhalten einen digitalen Nachweis, der kontrolliert werden kann. Wer ohne Ticket erwischt wird, riskiert empfindliche Strafen.

Kritik bleibt – Wirkung fraglich

Trotz der Maßnahmen gibt es Zweifel. Kritiker meinen, dass die Gebühr viele Touristen nicht abschreckt. Die Stadt hält dennoch daran fest und verschärft das System weiter. Die Botschaft ist deutlich: Spontane Kurztrips in die Lagunenstadt werden immer schwieriger und vor allem teurer. Venedig setzt damit ein klares Zeichen im Kampf gegen den Massentourismus.

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