Fall Gabby: Polizei gesteht schwere Panne

Ermittlungsfehler

Fall Gabby: Polizei gesteht schwere Panne

Bei den Ermittlungen im Morfall Gabby Petito ist es zu schweren Fehlern gekommen.  

Seit mittlerweile drei Wochen ist klar: Gabby Petito ist tot. Die 22-Jährige wurde ermordet – dringend tatverdächtig ist ihr Freund Brian Laundrie. Von ihm fehlt aber weiterhin jede Spur.

© APA/AFP/Moab City Police Department/Handout
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Laundrie kehrte laut Polizei nach einem gemeinsamen Roadtrip am 1. September mit dem Fahrzeug nach North Port zurück - ohne Petito. Deren Familie meldete die 22-Jährige schließlich am 11. September als vermisst. Der 23-Jährige verweigerte nach seiner Rückkehr nach Florida zunächst die Aussage und verschwand kurze Zeit später. Wenig später wurde die Leiche der 22-jährigen Gabby gefunden – von ihrem Freund fehlt aber weiterhin jede Spur.

Verlobter untergetaucht

Nun hat die Polizei in Florida zugegeben, dass es bei der Fahndung nach Gabbys Freund zu schweren Fehlern gekommen ist. Wie CNN berichtet, wurde Brian Laundrie mehrere Tage von der Polizei überwacht, konnte aber dennoch untertauchen.

Besonders brisant: Obwohl der Verlobte dringend tatverdächtig ist, wurde er von der Polizei nicht verhört. Als die Beamten am 11. September zum Familienanwesen der Laundries fuhr, wurde Brian dort nicht angefunden.
  



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