Eine Flugstunde in den USA hätte tödlich enden können. Ein Fluglehrer und sein Schüler stürzten mit ihrem Kleinflugzeug in eine Wohnsiedlung. Der Unfall passierte im US-Bundestaat Arizona nahe der Stadt Phoenix.
Ein Fluglehrer und sein Schüler waren am Mittwoch früh mit einem Kleinflugzeug vom Typ Piper P-28 Cherokee zu einem Übungsflug gestartet. Als sie auf dem Rückweg zum Deer Valley Airport waren, geriet die Maschine außer Kontrolle. Das Flugzeug verlor plötzlich an Höhe und die Piloten konnten den Sinkflug nicht mehr stoppen.
Tragfläche reißt ab
Beim Absturz streifte die Maschine zunächst zwei Hausdächer. Dabei wurde eine Tragfläche abgerissen. Kurz darauf schlug das Kleinflugzeug auf einer Terrasse neben einem Swimmingpool in einer Wohnsiedlung ein.
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Erstaunlich: Beide Insassen konnten selbst aus dem Wrack klettern. Sie erlitten nur leichte Schnittverletzungen und Verbrennungen und wurden gemeinsam mit einem Bewohner des Hauses ins Krankenhaus gebracht.
Häuser evakuiert
Nach dem Crash lief Flugbenzin aus der Maschine aus. Mehrere Häuser in der Umgebung wurden deshalb vorsorglich evakuiert. Warum das Flugzeug abstürzte, ist noch unklar. Die US-Luftfahrtbehörde untersucht derzeit den Fall.
Laut Berichten soll der Pilot kurz vor dem Absturz dem Tower gemeldet haben, dass die Triebwerksleistung stark abfalle.