Nach tagelanger Ungewissheit gibt es im Höhlendrama in Laos ein erstes Hoffnungssignal: Fünf Männer, die seit mehr als einer Woche in einem überfluteten Höhlensystem vermisst worden waren, konnten lebend entdeckt werden. Die Suche nach weiteren Eingeschlossenen läuft jedoch weiter.
Fünf Goldsucher, die seit mehr als einer Woche in einem überfluteten Höhlensystem vermisst worden waren, konnten lebend entdeckt werden. Die Männer waren nach heftigen Regenfällen in einer abgelegenen Höhle eingeschlossen worden. Wassermassen hatten mehrere Zugänge überflutet und eine Flucht nahezu unmöglich gemacht.
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Das weit verzweigte Höhlensystem gilt als besonders schwierig zugänglich. Enge Passagen, mehrere Ebenen und unterirdische Bereiche erschwerten den Rettungseinsatz zusätzlich.
Rettungskräfte machen Durchbruch
Nach intensiven Suchaktionen gelang Einsatzkräften nun der entscheidende Erfolg: Fünf Vermisste wurden laut Rettungsorganisationen lebend entdeckt, wie die laotische Rettungsorganisation Rescue Volunteer for People und die thailändische Rettungseinheit MTK am Nachmittag (Ortszeit) mitteilten. An der komplizierten Mission waren neben laotischen Helfern auch Spezialteams aus Thailand beteiligt, die bei der Suche und Bergung unterstützten.
Suche nach zwei Männern läuft weiter
Trotz der positiven Nachricht ist die Rettungsaktion noch nicht beendet. Nach zwei weiteren Vermissten wird weiterhin fieberhaft gesucht. Wie der Zustand der geborgenen Männer genau ist, wurde zunächst nicht bekannt. Die Einsatzkräfte setzen die Arbeiten unter schwierigen Bedingungen fort.