Die extreme Hitzewelle in Europa zeigt dramatische Folgen: In einer französischen Grundschule stiegen die Temperaturen im Gebäude auf unglaubliche 54 Grad. Mehrere Kinder erlitten gesundheitliche Probleme.
Betroffen ist eine Schule in der Gemeinde Soustons im Südwesten Frankreichs. Dort wurden laut lokalen Behörden Temperaturen gemessen, die normales Lernen unmöglich machten.
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Wie Schulverantwortliche erklärten, hätten die hohen Temperaturen bereits Auswirkungen auf die Kinder gehabt. Ein Schüler sei zusammengebrochen, mehrere weitere hätten sich übergeben müssen. Daraufhin wurde entschieden, den Unterricht deutlich früher zu beenden.
Glasdach heizte Gebäude auf
Grund für die extreme Wärmeentwicklung soll die Bauweise des Schulgebäudes sein. Über einem Bereich der Schule befindet sich ein großes Glasdach, das die Hitze zusätzlich verstärkt.
Die Schule stammt aus den 1980er-Jahren und verfügt laut Behörden noch über veraltete Verglasung. Eine umfassende Sanierung ist zwar geplant, dürfte aber noch Jahre dauern.
Freibad statt Klassenzimmer
Um Familien zu entlasten, reagierte die Stadt mit Sofortmaßnahmen. Auf dem Schulgelände wurden Wasserspender und Abkühlungsmöglichkeiten eingerichtet. Zudem erhielten betroffene Familien kostenlosen Zugang zum Freibad.
Die Hitzewelle sorgt derzeit in mehreren Teilen Europas für Ausnahmezustände. In Frankreich gelten in zahlreichen Regionen erhöhte Warnstufen. Medienberichten zufolge kamen bereits mehrere Menschen infolge der extremen Temperaturen ums Leben. Auch in Spanien, Portugal und Italien wurden außergewöhnlich hohe Werte gemessen. Die französische Regierung kündigte angesichts der Lage bereits eine Krisensitzung an.