Ex-FBI-Agent

Levinson in iranischer Haft gestorben

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Früherer US-Bundespolizist 2007 auf iranischer Insel verschwunden.

Der frühere FBI-Mitarbeiter Bob Levinson ist nach Angaben seiner Familie nach 13 Jahren in iranischer Gefangenschaft gestorben.

"Wir haben kürzlich Informationen von US-Regierungsvertretern erhalten, die sie ebenso wie uns zu dem Schluss kommen ließen, dass unserer wundervoller Ehemann und Vater in iranischer Gefangenschaft gestorben ist", teilte die Familie am Mittwoch mit. Die genauen Todesumstände seien unklar, doch sei Levinson noch vor Ausbruch der Coronavirus-Pandemie gestorben, hieß es weiter in der Mitteilung.

Die US-Regierung gab zunächst keine Stellungnahme ab. Der frühere US-Bundespolizist war im März 2007 unter mysteriösen Umständen auf der iranischen Insel Kisch verschwunden, wo er dem Handel mit gefälschten Zigaretten nachgespürt haben soll. Die US-Zeitung "Washington Post" hatte 2013 berichtet, dass Levinson für den US-Geheimdienst CIA im Iran spioniert habe.

Die iranische Regierung hat stets bestritten, etwas über das Verschwinden des Ex-FBI-Mitarbeiters zu wissen. Angesichts der rasanten Ausbreitung des Coronavirus im Iran hatte US-Außenminister Mike Pompeo in der vergangenen Woche Teheran zur "unverzüglichen" Freilassung aller in dem Land inhaftierten US-Bürger aufgefordert. Der Iran müsse auch den Verbleib Levinsons aufklären und ihm seine Rückkehr in seine Heimat ermöglichen, verlangte Pompeo.

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