spektakuläres Video
HIER wurde das größte Raubtier der Welt gesichtet
Griechenland ist eines der beliebtesten Reiseziele in Europa und vor allem für seine sonnigen Inseln, türkisfarbenen Buchten und beliebten Strände bekannt. Doch vor einer griechischen Halbinsel spielte sich kürzlich eine Begegnung ab, mit der wohl kaum jemand gerechnet hätte. Direkt neben einem Schiff tauchte ein gewaltiger Schatten aus der Tiefe auf und sorgte für staunende Blicke. Die Aufnahmen verbreiteten sich anschließend schnell. Was den Moment so besonders macht, ist der Blick in eine Welt, die für viele Urlauber unsichtbar bleibt. Denn unter der Wasseroberfläche rund um Griechenland verbirgt sich ein artenreicher Lebensraum. Neben den bekannten Küsten und Badeorten grenzen einige Regionen an tiefe Meeresgebiete, in denen auch große Meeressäuger unterwegs sind. Begegnungen mit ihnen sind allerdings selten, weil sie die meiste Zeit in den Weiten des Meeres unbemerkt bleiben.
Zehn Meter langer Wal
Wie die ungarische Zeitung "Noklapja" berichtet, hat ein griechischer Seemann in der Ägäis der Halbinsel Chalkidiki, die eine Alternative zu den überlaufenen Inseln in Griechenland bietet, einen besonderen Moment erlebt: Plötzlich tauchte ein rund zehn Meter langer Pottwal direkt neben seinem Schiff auf und glitt ruhig an der Bordwand vorbei. Der Bootsmann filmte den gewaltigen Meeressäuger, als dieser an die Oberfläche glitt und kurz darauf wieder im offenen Meer verschwand. Der Seemann teilte das Video anschließend in den sozialen Medien, wo die Szene schnell Aufmerksamkeit erregte. Für viele Nutzer ist der Clip ein seltenes Fenster in eine ansonsten verborgene Welt, denn Pottwale werden in dieser Region nur selten so nah an der Oberfläche und in Küstennähe beobachtet. Für Aufsehen sorgt derzeit aber auch ein griechischer Traumstrand, der wegen akuter Lebensgefahr gesperrt wurde.
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Größtes heute lebendes Raubtier
Der Pottwal gilt als größter Zahnwal der Erde und als größtes heute lebendes Raubtier. Er erreicht Längen von über fünfzehn Metern und jagt hauptsächlich Kalmare, Tintenfische und große Fische – häufig in großer Tiefe, mit Tauchgängen von mehreren hundert bis über tausend Metern. Weil die Tiere einen Großteil ihres Lebens in tiefen, küstenfernen Gewässern verbringen, gelten Begegnungen wie diese trotz einer regelmäßigen Präsenz der Art im Meer als besondere Ausnahme. Dass ein Pottwal in Griechenland auftaucht, ist ungewöhnlich, aber kein Zufall. In griechischen Gewässern leben mehrere Walarten, darunter auch Finnwale und Cuvier-Schnabelwale sowie verschiedene Delfinarten. Besonders in tieferen Bereichen des Ionischen Meeres und der Ägäis finden sie geeignete Lebensräume. Man kann in Griechenland also Wale sehen, wenn man Glück hat.
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Bedrohungen für das Ökosystem
Typisch für Griechenland sind neben großen Meeressäugern auch Meeresschildkröten, Mönchsrobben, Greifvögel und Wildziegen. Die Aufnahme des Pottwals zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig dieser Naturraum noch immer ist, aber auch, wie empfindlich das Ökosystem im Mittelmeer bleibt. Besonders Schiffsverkehr, Unterwasserlärm und Müll belasten Arten wie den Pottwal und stellen eine zunehmende Bedrohung dar.
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